Die anhaltende weltweite Corona-Krise hat auch die Projekte der Stiftung Kick for Help heftig getroffen, allerdings mit sehr unterschiedlichen Auswirkungen.
In Indien musste die Projektarbeit ab Frühsommer 2020 vollkommen eingestellt werden, Training und das Fußball spielen waren verboten.
In den indischen Dörfern gab es einen totalen Lockdown, alle Schulen wurden geschlossen. In der Zwischenzeit dürfen die Kinder und Jugendlichen zwar noch nicht die Schule besuchen, allerdings sind Training und sogar Fußballturniere wieder erlaubt, gut für die insgesamt 2 Jungen- und 2 Mädchenteams .
Freudig haben die Kinder und Jugendlichen aus den beiden westbengalischen Dörfern Bishnubati und Ghosaldanga die Wiederaufnahme der Fußball-Aktivitäten begrüßt und sich für eine Grußbotschaft an Kick for Help formiert.
Viel früher als in Indien konnten die Fußballerinnen in Eldoret /Kenia wieder ihren Trainings- und Spielbetrieb aufnehmen und bereits im November letzten Jahres ein großes Turnier unter dem Motto : „Kick for Help – Kick out Corona – My Health My Responsibility“ erfolgreich durchführen. Unterstützt wurde das Turnier mit Trikotspenden auch vom rheinland-pfälzischen Bundesligisten 1. FSV Mainz 05.
Ein neues Projekt in Ruanda hat Kick for Help mit Beginn des Jahres 2021 in sein Projektprogramm aufgenommen, Im Armenviertel Kimisagara in Ruandas Hauptstadt Kigali ist ein Mädchen- und Fauenfußballprojekt initiiert, unterstützt auch von Mainz 05, dem Lions Club Hunsrück und dem Land Rheinland-Pfalz Aber die Situation in Ruanda gestaltet sich ganz abweichend vom Nachbarland Kenia, – so berichtet der Projektleiter Dominique Uwimana aktuell aus Ruanda.
Obwohl die Infektionszahlen in Ruanda sehr niedrig waren und weiterhin sind, gilt weiterhin in Ruanda eine Ausgangssperre ab 19 Uhr bis 4 Uhr morgens, Schulen und alle Bildungseinrichtungen bleiben in der Hauptstadt Kigali geschlossen, der Zugang nach Kigali ist verwehrt, ebenso kann Kigali nicht verlassen werden. Damit muss auch auf den offiziellen Start des Fußballprojektes weiter gewartet werden.
Dem Lockdown zum Opfer gefallen sind vorerst auch sämtliche Aktivitäten in der kleinen ungarischen Dorfschule in Alsonemesapati, wo seit Wochen der Schulunterricht und damit die Fortführung des Integrationsprojektesfür Kinder aus Sinti- und Roma-Projekten ausfällt.
Ähnlich ist auch die Situation in dem kleinen südafrikanischen Königreich Lesotho, wo man mit der dortigen Stiftung Kick for Life zusammenarbeitet, Fußball spielen und auch Training bleiben gerade wegen der starken Verbreitung der südafrikanischen Virus-Mutationen untersagt.
In Nepal ist zumindest der Trainingsbetrieb der unterstützten Organisation Nepal Youth Programm seit Anfang Februar wieder aufgenommen, die von Kick for Help übersandten Trikots und Fußbälle sind in der Zwischenzeit in Lalitpur angekommen.
Aktuelle Nachrichten vom zweiten Nepal – Projekt aus dem Himalaya-Dorf Bigu liegen derzeit nicht vor, hier sind die Trikotspenden von Kick for Help noch unterwegs.
In Planung sind derzeit weitere Fußball-Projekte in der Hauptstadt der Mongolei, in Ulan Bator sowie in der Stadt Tokmok in Kirgistan sowie in Namibia.
Bildunterzeilen:
Foto aus Nepal: Neue Trikots zum Trainingsauftakt des Nepal Youth Programm Anfang Februar 2021 in Lalitpur

Foto aus Indien: Mannschaftsfoto nach der Corona Unterbrechung mit Neujahrsgrüßen nach Deutschland

Foto aus Kenia: Turnier im November 2020 mit der Botschaft: „KICK CORONA Out“

Mit den Sportfreunden Eisbachtal unterstützt einer der traditionsreichsten Fußballklubs aus dem Rheinland jetzt die Fußball-Stiftung Kick for Help.
Cheftrainer Marco Reifenscheidt übergab jetzt einen Trikotsatz der Eisbachtaler Sportfreunde an die Stiftung Kick for Help. Die Trikotspende ist vorgesehen für das in Westbengalen/Indien von der Stiftung Kick for Help durchgeführte Fußballprojekt in den von der ethnischen Minderheit der Santal bewohnten Dörfern Bishnubati und Ghosaldanga. Seit Anfang 2019 trainieren durch die Kick-for-Help – Initiative regelmäßig rund 70 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.
Die Eisbachtaler Trikots sind nun auf dem Weg nach Indien. In den Dörfern Westbengalens darf in der Zwischenzeit nach dem totalen Lock Down seit Jahresbeginn wieder trainiert werden.
Insgesamt 500 Euro an Spendengeldern hat Annette Bärthel in den vergangenen Wochen von Bopparder Mitbürgern zusammengetragen und jetzt im Beisein von Kuratoriumsmitglied Django Reinhardt (Koblenz) an die Stiftung Kick for Help übergeben.
Mit den Spendengeldern soll das Integrationsprojekt für Kinder und Jugendliche aus Sinti- und Romafamilien in dem kleinen westungarischen Dorf Alsonemesapati weiterhin gefördert werden. Bereits zweimal hat eine Bopparder Reisegruppe die kleine Dorfschule in der Nähe von Keszthely besucht. Jedesmal waren die deutschen Besucher von der außerordentlichen Gastfreundschaft der Kinder und Lehrkräfte begeistert. Rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen der Schule in Alsonemesapati kommen aus Sinti- und Romafamilien. Für die Verbesserung der Integration gibt es u.a. auch Sportprojekte , die Kick for Help seit 2 Jahren unterstützt und jetzt weiter fördern kann.
Mit insgesamt 10.000 Euro unterstützt die Stiftung Kick for Help ab 2021 ein schon lange geplantes Fußballprojekt im Armenviertel Kimisagara im Distrikt Nyarugenge in Ruandas Hauptstadt Kigali. Durchgeführt wird das Fußballprojekt von der Jugendorganisation „Association des Jeunes Sportifs de Kigali – Esperance“.
Ziel des Projekts ist es, insbesondere für Mädchen und junge Frauen das Fußballspielen zu ermöglichen, da Fußball bisher nur den Jungen und männlichen Jugendlichen vorbehalten war. Geplant ist weiterhin der Aufbau einer Mädchenliga, damit auch regelmäßig trainiert und gespielt werden kann.
Auf Mainz 05 als Partner wurde Kick for Help durch das bereits langjährige Engagement der 05 er in Ruanda aufmerksam. Nicht nur dieses Engagement sprach dabei für eine Zusammenarbeit, denn darüber hinaus ist Mainz Partnerstadt der ruandischen Hauptstadt Kigali – Mainz 05 und Ruanda sind so eng verbunden.
Damit die Mädchen gut ausgestattet sind, hat Mainz 05 Trikots der Bundesliga-Profis zur Verfügung gestellt, die nun von Esperance in Empfang genommen werden konnten. Außerdem wurden Fußbälle der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz sowie benötigte Schutzmasken der Firma Best 1 gespendet. Darüber hinaus hat der Lionsclub Hunsrück 1500 Euro für das Projekt zur Verfügung gestellt.
Der ruandische Leiter des Projekts Esperance, Dominique Uwimana, hat sich in einem Schreiben mit Fotos an Kick for Help für die Unterstützung durch die Organisation und die großzügigen Spenden von Mainz 05, Lotto Rheinland-Pfalz sowie Best 1 bedankt. Er teilte mit, dass alle beteiligten Spielerinnen die Trikots schon in Empfang genommen hätten und hochmotiviert seien, möglichst schnell nach dem Lockdown endlich mit den Mainzer Trikots starten zu können.
Bildunterzeile:
Danke Schön – in der ruandischen Landessprache, in Kinyarwanda Murakoze, sagen die Spielerinnen und Aktive des Kick for Help Projektes in Ruanda an die Unterstützung durch 1. FSV Mainz 05, Lotto-Rheinland-Pfalz, Best 1 und den Lions Club Hunsrück.
Wirges/Montabaur/Boppard.
Die Bundestagsabgeordnete Gabi Weber unterstützt jetzt mit einer Spende von 750 Euro die Fußball-Stiftung Kick for Help.
Nach einem Informationsgespräch mit dem Stiftungsvorsitzenden Norbert Neuser sagte Gabi Weber für das Frauen-Fußballprojekt der Stiftung Kick for Help ihre Unterstützung zu. In Kenia in der Stadt Eldoret fördert Kick for Help gemeinsam mit der Fraueninitiative SOLASA im Slumviertel von Eldoret den Aufbau von Mädchen- und Frauenteams. Hier soll benachteiligten Mädchen und Frauen mit regelmäßigen
Fußballtraining und Fußballballturnieren sowie mit Ausbildungsprogrammen geholfen werden, aus der Prostitution auszusteigen.
Stiftungsvorsitzender Norbert Neuser: „Die Stiftung Kick for Help hat bisher mit einem Betrag von 10.000 Euro das Projekt in Kenia gefördert, die großzügige Unterstützung durch Gabi Weber hilft uns, die Förderung des Projektes auch 2021 fortzusetzen.“
Bild:
Gabi Weber bei der Spendenübergabe an Kuratoriumsmitglied Christoph Hesse (Mitte) und Vorsitzender Norbert Neuser (rechts).