Hans-Peter Briegel, Fußball-Europameister 1980 in Italien, Vizeweltmeister 1982 in Spanien und 1986 in Mexiko, 72 Länderspiele für Deutschland, wird zu Gast sein, wenn am 10. Juli 2021, 18.00 Uhr die Stiftung „Kick for Help“ zu einem Europameisterschaftsabend in den „Loreleyblick Maria Ruh“ von Petra und Gerd Ripp nach Urbar einladen. Einen Tag vor dem EM-Finale im Londoner Wembley Stadion werden illustre Gäste aus Politik, Wirtschaft und Sport zu Gast bei der Stiftung sein.
Geplant ist auch eine Video-Schaltung zum erfolgreichen Trainer der deutschen U21-Nationalmannschft Stefan Kuntz, der 1996 Europameister wurde. Stefan Kuntz kann persönlich nicht nach „Maria Ruh“ kommen, weil er dann mit der deutschen Olympiamannschaft im Aufbruch zu den Spielen in Tokio sein wird.
Und noch einer wird fußballerisch verzaubern: Jannik Singpiel, Deutschlands Fußball-Freestyler Nr.1. Was er mit dem Ball anstellen kann, lässt selbst Briegel und Kuntz nur staunend zurück.
Und auch auf einen musikalischen Höhepunkt dürfen sich die Gäste freuen. Lukas Linder, 28 Jahre, in Kastellaun lebend, erfolgreicher Teilnehmer der Casting -Show „The Voice of Germany“ kommt nach Maria Ruh. Der Sänger, Musiker und Produzent stellt sich ganz in den Dienst von Kick for Help“.
Eine attraktive Tombola, ein rustikales Essen und viele Informationen zu den Aufgaben von „Kick for Help“ werden weiter den Abend prägen. „Der komplette Erlös ist für unsere Arbeit in Indien, Kenia und Ruanda. Wir wollen Fußballprojekte für junge Menschen, vor allem auch für Mädchen, fördern“, sagt Norbert Neuser, der sich seit einigen Jahren für diese besondere Form von Entwicklungshilfe engagiert.
Der Kostenbeitrag für den rustikalen Kick for Help – Abend beträgt inclusive Essen und Getränke 49 Euro.
Anmeldungen werden per E-Mail erbeten an: info@kick-for-help.de oder telefonisch unter 06742 804437. Wegen der Corona-Auflagen ist nur eine begrenzte Teilnehmerzahl erlaubt.
In der kirgisischen Provinzstadt Tokmok ist jetzt das nächste Kick for Help Projekt gestartet worden.
Projektpartner in dem abgelegenen zentralasiatischen Land ist die öffentliche Schule Nr.2 in Tokmok. Mit Unterstützung der deutschen Hilfsorganisation Uplift – Aufwind, die sich seit vielen Jahren für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche in Kirgistan engagiert, konnte dieses neue Fußballprojekt jetzt offiziell starten. Bei der Auswahl des Projektes hatten der Bildungsminister Kirgistans, B.Kupeshov und die Kick for Help Mitarbeiterin Perizat Samyibekova aus Bischkek entscheidend mitgeholfen, ebenso der kirgisische Botschafter in Brüssel, Muktar Djumaliev. Tokmok hat ca. 50.000 Einwohner und liegt ca. 70 Km von der Hauptstadt Bischkek entfernt an der Grenze zu Kasastan. In unmittelbarer Nähe zu Tokmok lebten zahlreiche deutsche Siedler, vor allem in den Siedlungen mit außergewöhnlichen Namensgebungen wie Sovjet, Kant, Rotfront oder Luxemburg. Der größte Teil der Deutschen ist nach 1990 und dem Zerfall der Sowjet-Union nach Deutschland übergesiedelt.
Die sportlichen Möglichkeiten an der Schule Nr. 2 sind sehr begrenzt, und deshalb war die Freude groß, als Norbert Neuser für Kick for Help Sportausrüstung und Trikots überreichen konnte. Neuser hatte eine Dienstreise nach Bischkek zu einem kurzen Besuch der Schule Nr. 2 in Tokmok genutzt, Die Trikots für die Schule in Tokmok wurden von den Vereinen 1.FFC Montabaur, vom Handball 2.Ligisten TuS Emsdetten, TuS Nackenheim und der Firma Sport-Hesse aus Ruppach-Goldhausen gespendet.
In dem überwiegend muslimischen Land will Kick for Help besonders den Mädchenfußball stärken und die Möglichkeiten zum Fußball spielen erweitern.
In Zusammenarbeit mit Uplift – Aufwind, will Kick for Help auch das kleine Therapiezentrum für schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schule Nr. 2 unterstützen und die gesellschaftliche Akzeptanz verbessern.



Das Eifeler Unternehmen Thome-Bormann wird das neue Fußballprojekt der Stiftung „Kick for Help“ in Namibia fördern. Dies hat jetzt Patrick Bormann, Geschäftsführer des in Prüm beheimateten, auch international renommierten Unternehmens für Land- und Kommunalmaschinen wie auch für Flughafentechnik der Bopparder Fußball-Stiftung Kick for Help zugesagt. Bormann: „Die Idee, über den Fußballsport jungen Menschen eine Entwicklungsperspektive für ein verantwortungsvolles Leben zu geben, hat uns überzeugt. Beim Start des neu geplanten Projektes an der Dornfeld High School in Namibia wollen wir dabei sein.”
Kick for Help hatte für den Start seines neuen Projektes in Namibia für Unterstützung aufgerufen. Innerhalb kurzer Zeit konnten zahlreiche Sponsoren gefunden werden. Neben privaten Geldspenden werden verschiedene Unternehmen und Organisationen mit Sachspenden und Sportausrüstung das Fußballprojekt in Namibia fördern, u.a. der Sportausrüster Sport Hesse aus Ruppach-Goldhausen, Young Football Talents Atzelgift im Westerwald, die Fußballschule Boppardinho, Allzweck-Sportartikel aus Trechtingshausen, der Sportverein SG Taucha 99 bei Leipzig sowie die Kindersporthilfe der Deutschen Gesellschaft für Sportförderung. Das Fußballprojekt wird an der Dornfeld High School bei Gobabis durchgeführt, an der der frühere Bopparder Pater Adolf Volk jahrzehntelang tätig war.

Die Bopparder Stiftung Kick for Help startet jetzt ein neues Projekt in Namibia. An der Dornfeld High School in der Nähe der Stadt Gobabis soll mit dem neuen Projekt im Rahmen des Sportunterrichts und der Freizeitbeschäftigungen den Schülerinnen und Schülern am Wochenende Fußball spielen ermöglicht werden.
Die Dornfeld High School liegt ca. 200 km östlich der Hauptstadt Windhoek und hat gemeinsam mit der Grundschule rund 800 Schülerinnen und Schüler. Die Dornfeld High Scholl ist in der Trägerschaft der Katholischen Kirche und wird von der namibischen Regierung kofinanziert, im angegliederten Internat werden vor allem auch Schülerinnen und Schüler aus sozial schwachen Familien betreut und ihnen der Schulbesuch ermöglicht.
Der Kontakt zur Dornfeld High School kam über das Bopparder Ehepaar Gisela und Gerd Schug zustande, die seit Jahren während ihrer Aufenthalte in Namibia die High Scholl besuchen. Gemeinsam mit Bopparder Teilnehmern verschiedener Reisen nach Namibia unterstützten Gisela und Gerd Schug bereits in den vergangenen Jahren die Arbeit des aus Boppard stammenden Paters Adolf Volk. Pater Volk, der aus der ehemaligen Bopparder Metzgerei Volk in der Kronengasse stammte, wirkte bis zu seinem Tod im November 2019 in Namibia und betreute seit 1955, als er nach Namibia ging, u. a. die Gemeinden in der Region Gobabis.
Kick for Help sucht jetzt weitere Sponsoren für das Fußball-Projekt in Namibia, damit in einem ersten Schritt die Schule mit Fußballtrikots und Fußbällen ausgestattet werden kann.
Kontakt: Stiftung Kick for Help, Tel.: 06742 804437, E-Mail: info@kick-for-help.de; Bankverbindung: Kreissparkasse Rhein-Hunsrück – IBAN DE57 5605 1790 0001 1451 19.
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Schüler*innen der Dornfeld High School sollen von dem neuen Projekt der Stiftung Kick for Help profitieren.
Die Jahrzehnte alte Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda sowie die geplanten Aktivitäten der Stiftung Kick for Help in Kigali standen im Mittelpunkt eines Gespräches des Europaabgeordneten Norbert Neuser mit Ruandas Botschafter bei der EU, Dr. Sebashongore Dieudonne, in Brüssel.
Die Stiftung Kick for Help hat in Ruandas Hauptstadt Kigali ein Mädchenfußball-Projekt gestartet, dass im Armenviertel Kimisagara Mädchen und jungen Frauen das Fußball spielen ermöglichen soll . Bundesligist FSV Mainz 05 unterstützt dieses Projekt ebenso wie Lotto Rheinland-Pfalz und der Lions Club Hunsrück. Mit einer Landeszuwendung in Höhe von 6505 Euro ist auch das Innenministerium Rheinland-Pfalz beteiligt.
Botschafter Dr. Sebashongore unterstrich beim Treffen mit Neuser in der ruandischen Botschaft dabei die Bedeutung , die der Sport für die Jugendlichen in Ruanda hat. Gerade der Fußball als Teamsport könne positiv Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenz prägen.
Er zeigte sich auch sehr erfreut, dass der rheinland-pfälzische Bundesligist FSV Mainz 05 sich in der Mainzer Partnerstadt Kigali sozial engagiert und brachte zum Ausdruck, dass er Mainz 05 die Daumen drücke, in der 1. Bundesliga zu bleiben.
Neuser informierte auch über die Planungen des Fußballverbandes Rheinland FVR, in 2021 wieder einen Internationalen Trainerlehrgang ICC in Koblenz anzubieten und dazu auch angehende Trainer und Trainerinnen aus Ruanda einzuladen.
Geplant sei außerdem die Entsendung von Trainern aus dem Gebiet des Fußballverbandes Rheinland, um in Ruanda Fortbildungsveranstaltungen für Übungsleiter Fußball durchzuführen.
Die anhaltende weltweite Corona-Krise hat auch die Projekte der Stiftung Kick for Help heftig getroffen, allerdings mit sehr unterschiedlichen Auswirkungen.
In Indien musste die Projektarbeit ab Frühsommer 2020 vollkommen eingestellt werden, Training und das Fußball spielen waren verboten.
In den indischen Dörfern gab es einen totalen Lockdown, alle Schulen wurden geschlossen. In der Zwischenzeit dürfen die Kinder und Jugendlichen zwar noch nicht die Schule besuchen, allerdings sind Training und sogar Fußballturniere wieder erlaubt, gut für die insgesamt 2 Jungen- und 2 Mädchenteams .
Freudig haben die Kinder und Jugendlichen aus den beiden westbengalischen Dörfern Bishnubati und Ghosaldanga die Wiederaufnahme der Fußball-Aktivitäten begrüßt und sich für eine Grußbotschaft an Kick for Help formiert.
Viel früher als in Indien konnten die Fußballerinnen in Eldoret /Kenia wieder ihren Trainings- und Spielbetrieb aufnehmen und bereits im November letzten Jahres ein großes Turnier unter dem Motto : „Kick for Help – Kick out Corona – My Health My Responsibility“ erfolgreich durchführen. Unterstützt wurde das Turnier mit Trikotspenden auch vom rheinland-pfälzischen Bundesligisten 1. FSV Mainz 05.
Ein neues Projekt in Ruanda hat Kick for Help mit Beginn des Jahres 2021 in sein Projektprogramm aufgenommen, Im Armenviertel Kimisagara in Ruandas Hauptstadt Kigali ist ein Mädchen- und Fauenfußballprojekt initiiert, unterstützt auch von Mainz 05, dem Lions Club Hunsrück und dem Land Rheinland-Pfalz Aber die Situation in Ruanda gestaltet sich ganz abweichend vom Nachbarland Kenia, – so berichtet der Projektleiter Dominique Uwimana aktuell aus Ruanda.
Obwohl die Infektionszahlen in Ruanda sehr niedrig waren und weiterhin sind, gilt weiterhin in Ruanda eine Ausgangssperre ab 19 Uhr bis 4 Uhr morgens, Schulen und alle Bildungseinrichtungen bleiben in der Hauptstadt Kigali geschlossen, der Zugang nach Kigali ist verwehrt, ebenso kann Kigali nicht verlassen werden. Damit muss auch auf den offiziellen Start des Fußballprojektes weiter gewartet werden.
Dem Lockdown zum Opfer gefallen sind vorerst auch sämtliche Aktivitäten in der kleinen ungarischen Dorfschule in Alsonemesapati, wo seit Wochen der Schulunterricht und damit die Fortführung des Integrationsprojektesfür Kinder aus Sinti- und Roma-Projekten ausfällt.
Ähnlich ist auch die Situation in dem kleinen südafrikanischen Königreich Lesotho, wo man mit der dortigen Stiftung Kick for Life zusammenarbeitet, Fußball spielen und auch Training bleiben gerade wegen der starken Verbreitung der südafrikanischen Virus-Mutationen untersagt.
In Nepal ist zumindest der Trainingsbetrieb der unterstützten Organisation Nepal Youth Programm seit Anfang Februar wieder aufgenommen, die von Kick for Help übersandten Trikots und Fußbälle sind in der Zwischenzeit in Lalitpur angekommen.
Aktuelle Nachrichten vom zweiten Nepal – Projekt aus dem Himalaya-Dorf Bigu liegen derzeit nicht vor, hier sind die Trikotspenden von Kick for Help noch unterwegs.
In Planung sind derzeit weitere Fußball-Projekte in der Hauptstadt der Mongolei, in Ulan Bator sowie in der Stadt Tokmok in Kirgistan sowie in Namibia.
Bildunterzeilen:
Foto aus Nepal: Neue Trikots zum Trainingsauftakt des Nepal Youth Programm Anfang Februar 2021 in Lalitpur

Foto aus Indien: Mannschaftsfoto nach der Corona Unterbrechung mit Neujahrsgrüßen nach Deutschland

Foto aus Kenia: Turnier im November 2020 mit der Botschaft: „KICK CORONA Out“
