Mit den Sportfreunden Eisbachtal unterstützt einer der traditionsreichsten Fußballklubs aus dem Rheinland jetzt die Fußball-Stiftung Kick for Help.
Cheftrainer Marco Reifenscheidt übergab jetzt einen Trikotsatz der Eisbachtaler Sportfreunde an die Stiftung Kick for Help. Die Trikotspende ist vorgesehen für das in Westbengalen/Indien von der Stiftung Kick for Help durchgeführte Fußballprojekt in den von der ethnischen Minderheit der Santal bewohnten Dörfern Bishnubati und Ghosaldanga. Seit Anfang 2019 trainieren durch die Kick-for-Help – Initiative regelmäßig rund 70 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.
Die Eisbachtaler Trikots sind nun auf dem Weg nach Indien. In den Dörfern Westbengalens darf in der Zwischenzeit nach dem totalen Lock Down seit Jahresbeginn wieder trainiert werden.
Insgesamt 500 Euro an Spendengeldern hat Annette Bärthel in den vergangenen Wochen von Bopparder Mitbürgern zusammengetragen und jetzt im Beisein von Kuratoriumsmitglied Django Reinhardt (Koblenz) an die Stiftung Kick for Help übergeben.
Mit den Spendengeldern soll das Integrationsprojekt für Kinder und Jugendliche aus Sinti- und Romafamilien in dem kleinen westungarischen Dorf Alsonemesapati weiterhin gefördert werden. Bereits zweimal hat eine Bopparder Reisegruppe die kleine Dorfschule in der Nähe von Keszthely besucht. Jedesmal waren die deutschen Besucher von der außerordentlichen Gastfreundschaft der Kinder und Lehrkräfte begeistert. Rund ein Drittel der Kinder und Jugendlichen der Schule in Alsonemesapati kommen aus Sinti- und Romafamilien. Für die Verbesserung der Integration gibt es u.a. auch Sportprojekte , die Kick for Help seit 2 Jahren unterstützt und jetzt weiter fördern kann.
Mit insgesamt 10.000 Euro unterstützt die Stiftung Kick for Help ab 2021 ein schon lange geplantes Fußballprojekt im Armenviertel Kimisagara im Distrikt Nyarugenge in Ruandas Hauptstadt Kigali. Durchgeführt wird das Fußballprojekt von der Jugendorganisation „Association des Jeunes Sportifs de Kigali – Esperance“.
Ziel des Projekts ist es, insbesondere für Mädchen und junge Frauen das Fußballspielen zu ermöglichen, da Fußball bisher nur den Jungen und männlichen Jugendlichen vorbehalten war. Geplant ist weiterhin der Aufbau einer Mädchenliga, damit auch regelmäßig trainiert und gespielt werden kann.
Auf Mainz 05 als Partner wurde Kick for Help durch das bereits langjährige Engagement der 05 er in Ruanda aufmerksam. Nicht nur dieses Engagement sprach dabei für eine Zusammenarbeit, denn darüber hinaus ist Mainz Partnerstadt der ruandischen Hauptstadt Kigali – Mainz 05 und Ruanda sind so eng verbunden.
Damit die Mädchen gut ausgestattet sind, hat Mainz 05 Trikots der Bundesliga-Profis zur Verfügung gestellt, die nun von Esperance in Empfang genommen werden konnten. Außerdem wurden Fußbälle der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz sowie benötigte Schutzmasken der Firma Best 1 gespendet. Darüber hinaus hat der Lionsclub Hunsrück 1500 Euro für das Projekt zur Verfügung gestellt.
Der ruandische Leiter des Projekts Esperance, Dominique Uwimana, hat sich in einem Schreiben mit Fotos an Kick for Help für die Unterstützung durch die Organisation und die großzügigen Spenden von Mainz 05, Lotto Rheinland-Pfalz sowie Best 1 bedankt. Er teilte mit, dass alle beteiligten Spielerinnen die Trikots schon in Empfang genommen hätten und hochmotiviert seien, möglichst schnell nach dem Lockdown endlich mit den Mainzer Trikots starten zu können.
Bildunterzeile:
Danke Schön – in der ruandischen Landessprache, in Kinyarwanda Murakoze, sagen die Spielerinnen und Aktive des Kick for Help Projektes in Ruanda an die Unterstützung durch 1. FSV Mainz 05, Lotto-Rheinland-Pfalz, Best 1 und den Lions Club Hunsrück.
Wirges/Montabaur/Boppard.
Die Bundestagsabgeordnete Gabi Weber unterstützt jetzt mit einer Spende von 750 Euro die Fußball-Stiftung Kick for Help.
Nach einem Informationsgespräch mit dem Stiftungsvorsitzenden Norbert Neuser sagte Gabi Weber für das Frauen-Fußballprojekt der Stiftung Kick for Help ihre Unterstützung zu. In Kenia in der Stadt Eldoret fördert Kick for Help gemeinsam mit der Fraueninitiative SOLASA im Slumviertel von Eldoret den Aufbau von Mädchen- und Frauenteams. Hier soll benachteiligten Mädchen und Frauen mit regelmäßigen
Fußballtraining und Fußballballturnieren sowie mit Ausbildungsprogrammen geholfen werden, aus der Prostitution auszusteigen.
Stiftungsvorsitzender Norbert Neuser: „Die Stiftung Kick for Help hat bisher mit einem Betrag von 10.000 Euro das Projekt in Kenia gefördert, die großzügige Unterstützung durch Gabi Weber hilft uns, die Förderung des Projektes auch 2021 fortzusetzen.“
Bild:
Gabi Weber bei der Spendenübergabe an Kuratoriumsmitglied Christoph Hesse (Mitte) und Vorsitzender Norbert Neuser (rechts).
Vor einigen Wochen hat die Fußball-Stiftung Kick for Help ein Projekt in Nepal mit der in Boppard ansässigen Stiftung Himalaya Sherpa Foundation beschlossen. Der Sportunterricht in dem kleinen Himalaya–Dorf Bigu soll durch Sportkleidung und Fußbälle unterstützt werden. Jetzt folgt ein weiteres Projekt in Nepal.
Auf Initiative von Wolfgang Nass, Vorstand der KSK Rhein-Hunsrück und Mitglied im Kuratorium von Kick for Help wurde jetzt zum Nepal Youth Programme in Lalitpur Kontakt aufgenommen.
Diese Jugendinitiative fördert im Kathmandu–Tal das Fußball spielen, um gleichzeitig mit Bildungsprogrammen bessere Chancen für die nepalesischen Kinder und Jugendlichen zu entwickeln.
Wolfgang Nass, der selbst noch Anfang des Jahres 2020 in Nepal unterwegs war, konnte vor Ort Einblick in die gute Arbeit des Nepal Youth Programme kennenlernen.
Projektleiter der Organisation ist der Rajiv Nepali, der vor einigen Jahren in Deutschland als Halbprofi aktiv war.
Kick for Help hat jetzt beschlossen, auch dieses zweite Projekt in Nepal mit Sportartikeln wie Trikots und Fußbällen zu fördern, damit mehr Kinder und Jugendliche im Kathmandu-Tal die Gelegenheit haben, an den Trainingsprogrammen für Fußball und Bildung teilzuhaben.

Sein internationales Engagement hatte die Stiftung Kick for Help zunächst 2019 mit 2 Projekten in Kenia und Indien begonnen. Neben dem Engagement in Deutschland für Kinder und Jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung kamen im Jahr 2020 weitere Projekte in Lesotho, Nepal, Ruanda und Ungarn hinzu. Jetzt gibt es eine Anfrage aus dem zentralasiatischen Land Kirgistan an Kick for Help. Anlässlich eines Treffens in Brüssel mit dem Botschafter Kirgisiens für die Europäische Union, Muktar Djumaliev, äußerte der Botschafter auch den Wunsch, dass sich Kick for Help mit einem Projekt in Kirgistan engagiert. Im Fußball sei Kirgistan zwar ein Entwicklungsland, so der Botschafter, aber der Wunsch bessere Möglichkeiten zum Fußball spielen zu haben sei bei Jungen und Mädchen in Kirgistan stark ausgeprägt.
In den nächsten Wochen will Botschafter Muktar Djumaliev Kick for Help einige mögliche Schulen in Kirgistan benennen, die für ein gemeinsames Fußballprojekt mit der Stiftung Kick for Help in Frage kommen.