Corona stoppt auch Kick for Help Projekte

Corona stoppt auch Kick for Help Projekte

Die anhaltende weltweite Bedrohung durch den Covid 19 -Virus hat jetzt auch sämtliche Kick for Help Projekte gestoppt. Wie die Stiftung mitteilt, mussten in der Zwischenzeit alle internationalen Fußballprojekte unterbrochen werden.
Wegen Ausgangssperren und Versammlungsverboten ist auch der Fußball extrem betroffen.

Für das gemeinsam mit SOLWODI in Kenia organisierte Fußballprojekt in der Stadt Eldoret hatte die Stiftung Kick for Help gerade ihren ersten Freiwilligeneinsatz vorbereitet und mit der 21jährigen Bankkauffrau Anne Bollinger eine engagierte junge Frau entsandt. Leider musste sie den Dienst im Slum von Eldoret nach 3 Wochen abbrechen, weil die Regierung eine Ausgangssperre von 19 Uhr bis 5 Uhr ausgerufen hat; alle sportlichen Aktivitäten wurden untersagt.
Mit Hilfe der Deutschen Botschaft in Nairobi konnte Anne Bollinger mit einem Flug über Amsterdam nach Deutschland zurückkehren.
Anne Bollinger: „Die Projektarbeit hat große Freude bereitet, obwohl die Arbeit im größten Slum von Eldoret schwierig und entbehrungsreich war. Gerne will ich bei Gelegenheit die Arbeit dort fortsetzen.“

Kaum anders stellt sich die Situation in den indischen Santal-Dörfern Ghosaldanga und Bishnubati in Westbengalen dar. Der Bopparder Schriftsteller Dr. Martin Kämpchen, der das Fußballprojekt in den Santal-Dörfern angestoßen hatte, musste auf Anraten der Deutschen Botschaft in Neu Delhi das Land verlassen und erreichte mit Glück noch einen Charterflug von Kalkutta nach Frankfurt. Das Fußballprojekt ist vorläufig gestoppt, die indische Regierung hat „totalen landesweiten Stillstand“ verordnet und setzt dies auch mit brutalen Methoden durch. Und natürlich sind die rund 70 Kinder und Jugendliche, die im Projekt mehrmals regelmäßigesTraining in der Woche hatten, enttäuscht. Auch die Unterstützung mit Nahrungsmitteln, die Kick for Help für die Kinder und Jugendlichen Organisierte, ist unterbrochen.

Schlecht sieht es auch mit dem Start des neuen Projektes in Kigali, der Hauptstadt Ruandas aus. Das geplante neue Mädchenfussballprojekt im Armenviertel Kimisagara in Kigali sollte jetzt starten. Die Organisation Esperance hatte alle Vorbereitungen getroffen, als weitere Förderer hatten bereits Mainz 05 sowie der der Partnerschaftsverein Ruanda-Rheinland-Pfalz der Stiftung Kick for Help zugesagt.
Seit dem 21.3. 2020 gilt in Ruanda eine Ausgangssperre, die mindestens bis 20.4. 2020 bleiben wird, Sport im Freien ist untersagt.
Trotzdem sind die Partner in Ruanda optimistisch, das Projekt im Sommer zu starten, da es bisher in Ruanda (Anfang April) noch keine Corona-Tote gegeben hat.

Mit der fast gleichnamigen Stiftung Kick for Life in Lesotho im Süden Afrikas können im Augenblick nur Erfahrungen ausgetauscht werden, eine angedachte Trainerausbildung in Deutschland muss erst einmal zurückgestellt werden, da auch für das kleine Königreich Lesotho Ausgangssperren erlassen und
Ausreisemöglichkeiten untersagt sind. Mit einer Sendung von Fussballtrikots will Kick for Help die Organisation unterstützen, die in der Zwischenzeit durch Besuche von Prinz Harry und dem früheren englischen Nationaltrainers Mario Capello enorm an Renomee gewonnen hat.
Und auch in Ungarn, wo Kick for Help für eine kleine Grundschule in Nemesapati im Komitat Zala bei einem Projekt für benachteiligte Sinti und Roma-Kinder hilfreich tätig war, findet kein Unterricht und auch kein Nachmittagsprojekt statt.

Wegen der Corona-Krise mussten auch leider einige geplante Veranstaltungen der Stiftung für April und Mai 2020 abgesagt werden.
So wollte Kick for Help gemeinsam mit dem Berliner Fußballverband in Berlin eine Veranstaltung mit den beiden Kick for Help Repräsentanten aus Berlin, Prof. Naika Foroutan und dem FC Union-Berlin Fußballprofi Neven Subotic durchführen. Auch eine Veranstaltung mit dem Behindertensportverband
Rheinland-Pfalz in Koblenz musste leider abgesagt werden. Die Stiftung Kick for Help hofft nun, am 6. August 2020 in Nörtershausen das Benefiz-Spiel des langjährigen Torwarts von TuS Koblenz unterstützen zu können.

Kick for Help startet mit Freiwilligendienst in Kenia

Kick for Help startet mit Freiwilligendienst in Kenia

Anne Bollinger ist die Erste, die für die Stiftung „Kick for Help“ jetzt einen Freiwilligendienst in Kenia angetreten hat.
Die aus Rhens stammende 21-jährige Bankkauffrau ist seit Anfang März 2020 in Eldoret im Westen Kenias.
Hier unterstützt die sportliche junge Frau vom Mittelrhein die Fußballprojekte von Kick for Help und auch weitere Mädchen- und Frauenprojekte der Organisation SOLWODI.
Den Freiwilligendienst leistet Anne Bollinger im größten Slum der Stadt Eldoret, in Langas ab, wo rund 400.000 Menschen in sehr armen Verhältnissen leben.

Kick for Help unterstützt Mädchenfußballprojekt in Ruanda

Pressemitteilung

Die Bopparder Fußball-Stiftung „Kick for Help“ will in diesem Jahr neben Fußballprojekten in Indien und Kenia ein neues Projekt in Ruanda starten. In einem der ärmsten Stadtviertel der Hauptstadt
Kigali will Kick for Help in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation „Association des Jeunes Sportifs de Kigali Esperance“ Mädchenfußballteams gründen.

Kick for Help: „Für die männlichen Jugendlichen gibt es bereits in Verbindung mit dem Kimisagara Youth Centre die Möglichkeit, Fußball zu spielen und auch an einem Spielbetrieb teilzunehmen, jetzt wollen wir dies auch für die Mädchen in Kimisagara in Kigali ermöglichen. Deshalb soll regelmäßiges Training und ein Spielbetrieb aufbaut werden. Dabei werden wir auch von jungen Leuten aus Deutschland unterstützt, die im Rahmen des Freiwilligendienstes für ein Jahr in Ruanda arbeiten.“

Neben dem neuen Mädchenfußballprojekt in Ruanda engagiert sich Kick for Help weiterhin in West-Bengalen/Indien, in der Stadt Eldoret/Kenia sowie in Rheinland-Pfalz mit der Unterstützung der Initiative „Bananenflanke“ für geistig behinderte Kinder und Jugendliche sowie durch Sponsoring des Behindertensportverbandes Rheinland-Pfalz.
Spenden für die Fußballprojekte, die behinderten oder benachteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Gute kommen sind erwünscht auf das Konto der Stiftung „Kick for Help“, Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, IBAN: DE57560517900001145119, BIC: MALADE51SIM
Weitere Informationen zur Stiftungsarbeit unter www.kick-for-help.de

Gespräche beim 1. FSV Mainz 05 über Zusammenarbeit mit Kick for Help

Gespräche beim 1. FSV Mainz 05 über Zusammenarbeit mit Kick for Help

Vor dem Bundesligaspiel Mainz 05 gegen FC Bayern hatten wir Gelegenheit, dem Leiter der Marketingabteilung des FSV Mainz 05, Dr. Michael Welling und dem Leiter Partnermanagement, David Schössler unsere Stiftung Kick for Help vorzustellen.
Beide Repräsentanten des FSV Mainz 05 sind von der Stiftungsidee, durch Fußball entwicklungspolitische Ziele zu erreichen, absolut überzeugt und wollen die Stiftung Kick for Help unterstützen. Einzelheiten dazu werden in den nächsten Wochen konkretisiert. Die Zusage steht, das neue Projekt von Kick for Help in Ruanda zu fördern.

Mit Kick for Help nach Kenia

Die Stiftung „Kick for Help“ fördert seit einem Jahr Fussballprojekte in Kenia. Für Sponsoren und Unterstützer der Projekte bietet die Stiftung „Kick for Help“ eine kombinierte Informations- und Erlebnisreise nach Eldoret im Westen Kenias an. Dabei sollen neben dem Fußballprojekt auch weitere Hilfsprojekte von Solwodi in Eldoret besucht werden. Anschließend gibt es die Möglichkeit, sich an einer 4-tägigen Safaritour teilzunehmen. Die Reise findet in der Zeit vom 9.10.2020 bis 17.10. 2020 statt. Informationen zur Sponsorenreise können angefordert werden über per E-Mail an die Stiftung „Kick for Help“: info@kick-for-help.de

Arbeit in Indien und Kenia unterstützen – Stiftung „Kick for Help“ sucht Freiwillige für Einsätze

Die Stiftung „Kick for Help“ sucht interessierte Freiwillige für Dienste in den Entwicklungsländern Indien und Kenia. Die Stiftung unterstützt dort Fußballprojekte – insbesondere werden dabei Projekte für Mädchen- und Frauenteams gefördert. Mit den Projekten sollen gerade bei benachteiligten Kindern und Jugendlichen Eigenständigkeit, Verantwortung, Selbstbestimmung und Teamgeist aufgebaut werden. „Kick for Help“ unterstützt mit seinen Projekten das Training und den Aufbau eines Spielbetriebs.
Die Stiftung sucht nun Freiwillige, die dabei mithelfen wollen. Sie sollten Erfahrungen aus der Trainer- und Übungsleitertätigkeit mitbringen, entsprechende Lizenzen sind erwünscht. Die Dauer eines Einsatzes liegt zwischen vier Wochen und einem halben Jahr.
Der Freiwilligendienst in Kenia findet im Westen Kenias in der Stadt Eldoret statt, betreut werden dort mehrere Mädchen- und Frauenteams. In Indien engagiert sich „Kick for Help“ beim Aufbau von zwei Mädchen- und zwei Jungenteams in zwei Dörfern in West Bengalen, die von der ethnischen Minderheit der Santal bewohnt werden.
Auskünfte zum Freiwilligeneinsatz können angefordert werden bei der Stiftung „Kick for Help“ per E-Mail an info@kick-for-help.de. Die Stiftung ist im Internet zu finden unter www.kick-for-help.de